May 13, 2022

Dos & Don'ts auf Social Media für Gastro- und Hotelbetriebe

Facebook, Instagram, LinkedIn, Tik Tok und Co – die sozialen Medien spielen auch in der Gastro- und Hotelbranche eine immer größere Rolle. Hier kann auch viel schiefgehen: Ins Leere laufende Marketingstrategien, tote Kanäle und schrumpfende Followerzahlen müssen aber nicht sein. In über zwei Jahren trial and error auf Social Media konnten wir eine Menge Learnings mitnehmen, die unser Marketing Manager Lucas für dich gesammelt hat. In diesem Beitrag verrät er ein paar seiner wichtigsten Dos & Don'ts für die sozialen Netzwerke.

 

Dos

1.       Posts mit Mehrwert

Schöne Bilder und Angebote sind nicht genug. Die gibt es massenweise. Mehrwert schaffen heißt interessante Beiträge posten, aus denen die Nutzer:innen etwas gewinnen können. Wie beispielsweise Tipps und Tricks, Einblicke hinter die Kulissen oder Infos zu Produkten und Zutaten. Rezepte, Tischdekorationen oder gastronomische Trends erzielen Aufmerksamkeit und generieren Klicks. Auch interessant: eure Öffnungszeiten, besondere Events oder saisonale Angebote.

2.       Videos nutzen

Videos oder Reels sind das Format der Stunde. Sie schaffen Nahbarkeit und einen authentischen Einblick in das Unternehmen. Die bewegten und kurzweiligen Bilder kommen bei den Konsument:innen richtig gut an. Social Media Videos lassen sich kreativ mit Filtern, Text und Musik gestalten und sorgen für eine hohe Anzahl an Aufrufen und Engagement.

3.       Social Media Kanäle kommunizieren

Was nutzt der professionell gestaltete Social Media Auftritt, wenn keiner weiß, dass es ihn gibt? Am besten verbreitet sich die Message in Mail- oder Newslettersignaturen, auf die der Adressat nur zu klicken braucht. Aber auch auf Flyern und Visitenkarten kannst du die verschiedenen Kanäle ganz einfach kommunizieren.

4.       Konsistentes Design

Der visuelle Auftritt von Marken und Unternehmen ist auch in den sozialen Netzwerken wichtig. Durch den Einsatz von konsistenten Farben, Schriftarten und Designs kannst du einen Wiedererkennungswert schaffen. Bei jedem Post ist es wichtig, das Design des gesamten Kanals und das deiner Marke zu berücksichtigen. So entsteht ein ästhetisch ansprechendes Gesamtbild.

5.       Zielgruppe kennen

Willst du deine Plattformen dazu nutzen, neue Mitarbeiter:innen zu finden oder doch lieber, um Produkte zu verkaufen? Überlege dir genau, welche Menschen du ansprechen möchtest und für welche Inhalte sie sich interessieren könnten.

 

Don'ts

1.       Keine Interaktion

Zu einem gelungen Social Media Auftritt gehört auch das soziale Netzwerken, also die direkte Kommunikation mit potenziellen Kund:innen. Nicht nur diese schätzen schnelle Reaktionen und Antworten auf Kommentare und Nachrichten, auch die Algorithmen stehen auf Interaktion. Stell deinen Follower:innen auch mal Fragen und rege zum Austausch an.

2.       Rabattschlachten

Es ist sehr verlockend, mit Gewinnspielen und Rabattaktionen auf sich aufmerksam zu machen. Doch nutzt man dieses Mittel zu häufig, kann sich das negativ auf die Reputation einer Marke auswirken. Die Kund:innen reagieren oft mit Desinteresse und Markenabwertung, wenn ihnen zu viele Rabatte um die Ohren gehauen werden. Setze lieber vereinzelt auf gezielt ausgewählte Angebote wie saisonale Besonderheiten, Tagesmenüs oder Special Deals.

3.       Ohne Konzept posten

Planlos heißt meistens erfolglos. Am besten erstellst du als allererstes einen Redaktionsplan, in dem feste Postingtermine und die Inhalte festgehalten sind. Mach dir vorab Gedanken, welcher Content für deine Zielgruppe interessant und relevant sein könnte und produziere ihn im Voraus. So habt ihr immer spannende Beiträge in petto.

4.       Unregelmäßig posten

Mach dir klar, dass ein Social Media Kanal nur erfolgreich ist, wenn du regelmäßig neue Inhalte teils. Sei konstant aktiv, denn durch unregelmäßige Posts tauchst du möglicherweise gar nicht erst im Feed deiner Follower:innen auf.

5.       Kritik herunterspielen

Ein nicht zu Ende gedachter Post kann einen wahren Shitstorm auslösen. Durch ein gutes Krisenmanagement und dem Eingestehen von Fehlern kannst du wieder Vertrauen in dein Unternehmen aufbauen. Hol dir, wenn nötig, professionelle Hilfe für die Krisenkommunikation.

Hast du noch Fragen an Lucas? Dann schreib uns doch auf LinkedIn oder Instagram.

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